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Foto: Inge Förg
Foto: Inge Förg

Die Demenzerkrankung

Der Begriff „Demenz“ bezeichnet allgemein ein Nachlassen der geistigen Fähigkeiten und umfasst Krankheitsbilder unterschiedlicher Ursachen. Bei etwa 2/3 aller diagnostizierten Fälle handelt es sich um die Alzheimer-Demenz (benannt nach ihrem Entdecker Alois Alzheimer), die überwiegend im höheren Alter auftritt.

Andere Demenz­erkrankungen sind z.B.:

  • die Frontotemporale Demenz
  • die Lewy-Body-Demenz
  • die Vaskuläre Demenz

Warnsignale für beginnende Demenz können sein

  • Immer mehr Worte fallen nicht ein
  • Regelmäßig auftretende Probleme bei Arbeiten im Haushalt
  • Zunehmende Nachlässigkeit in der Körperpflege
  • Veränderung der Persönlichkeit

Eine Heilung der Demenz ist bisher leider nicht möglich, aber es gibt Medikamente, die den fortschreitenden Verlauf der Erkrankung hinauszögern können. Wichtig ist daher eine frühzeitige Diagnosestellung. Auch nicht-medikamentöse Therapieformen können dazu beitragen, vorhandene Fähigkeiten des Betroffenen zu erhalten.

Der größte Teil der Menschen mit Demenz wird von Familienangehörigen betreut bzw. gepflegt. Im fortgeschrittenen Stadium ist eine Pflege rund um die Uhr notwendig. Deshalb ist es dringend erforderlich, die pflegenden Angehörigen zu entlasten.

Informationen auch bei

den großen Dachverbänden wie bei der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V., Berlin, unter www.deutsche-alzheimer.de oder der Deutschen Alzheimer Gesellschaft - Landesverband Bayern e.V., Nürnberg, unter www.alzheimer-bayern.de.